Die Cranach-Städte

Lucas Cranach d.Ä. und seine Söhne haben an vielen Orten Spuren ihres Lebens und Wirkens hinterlassen. Zwölf Städte in Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt laden Sie ein, auf den Spuren dieser Künstlerfamilie zu wandeln. Sie werden bedeutende Werke entdecken und Schauplätze aus dem Leben der Cranachs, Bekanntes und sicherlich auch viel Neues. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kronach

Lucas Cranach d.Ä. wurde 1472 in Kronach geboren und hat sich später nach seiner Heimatstadt benannt. Über der schönen Altstadt erhebt sich die Festung Rosenberg. Sie beherbergt die Fränkische Galerie mit zahlreichen Werken Cranachs und weiterer fränkischer Meister.

Mehr zu Kronach ...

Coburg

Im August 1506 trifft Lucas Cranach d. Ä. zu einem halbjährigen Jagdlager in Coburg ein.  Er residiert auf der Veste, sie beherbergt heute etwa 35 Gemälde Cranachs und seiner Werkstatt sowie nahezu vollständig sein druckgraphisches Werk.

Mehr zu Coburg ...

Nürnberg

Über 950 Jahre alt und kein bisschen müde, so präsentiert sich Nürnberg, und mit dem Germanischen Nationalmuseum besitzt die Stadt das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschen Sprachraums und eines der bedeutendsten Museen der Welt.

Mehr zu Nürnberg ...

Wittenberg

Wittenberg gilt als Wiege der Reformation. Hier verfasste Martin Luther seine 95 Thesen gen den Ablasshandel und schlug sie am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche. Für Millionen Christen hat der Name der Stadt durch sein Wirken eine ganz besondere Bedeutung.

Mehr zu Wittenberg ...

Dessau-Roßlau

Die Anhaltische Gemäldegalerie ist das größte Museum alter Kunst in Sachsen-Anhalt. Sie verfügt neben Werken des späten 19. und 20. Jahrhunderts über eine hoch bedeutende Cranach- Sammlung. Drei weitere Cranach-Altäre befinden sich in der Johanniskirche.

Mehr zu Dessau-Roßlau ...

Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau ist ein wesentlicher Bestandteil im Wirken der Cranach-Werkstatt. Neben den gestalterischen Spuren im und am Schloss sind Cranachs "14 Nothelfer" in der Torgauer Stadtkirche St. Marien zu sehen.

Mehr zu Torgau ...

Meißen

Die Silhouette Meißens prägen der imposante Dom und die Albrechtsburg, die Altstadt mit dem Rathhaus, zwei Märkten und winkeligen Gassen bietet bis heute ein geschlossenes Ensemble. Zwei Altäre von Lucas Cranach befinden sich im Dom, weitere Cranach-Werke im Dommuseum.

Mehr zu Meißen ...

Neustadt an der Orla

Eingebettet in den historischen Stadtkern von Neustadt an der Orla ist die Stadtkirche St. Johannis mit ihrem Cranach-Altar. In unmittelbarer Nähe informiert das liebevoll gestaltete Museum für Stadtgeschichte ausführlich über dieses bedeutende Werk.

Mehr zu Neustadt/Orla ...

Gotha

Lucas Cranach d. Ä. heiratete die Tochter eines Gothaer Ratsherren und besaß ein Haus in der Stadt. Das Herzogliche Museum Gotha zeigt (ab Okt. 2013) eine umfangreiche Cranach-Sammlung, die schon im 17. Jh. Teil der herzoglichen Kunstkammer auf Schloss Friedenstein war.

Mehr zu Gotha ...

Erfurt

Die thüringische Landeshauptstadt verfügt über einen bedeutenden Bestand an Cranach-Gemälden: Eine Katharinen-Tafel von Lucas Cranach d.Ä. im Dom und Arbeiten der Cranach-Werkstatt und Lucas Cranachs d.J. im Angermuseum.

Mehr zu Erfurt ...

Schneeberg

Lucas Cranach d. Ä. schuf mit seiner Werkstatt zwischen 1532 und 1539 für die spätgotische Hallenkirche St. Wolfgang Schneeberg den ersten großen  Reformationsaltar. Bis heute ist das Werk Teil des Gottesdienstes der Kirchgemeinde St. Wolfgang.

Mehr zu Schneeberg ...

Eisenach

Die Wartburg in Eisenach, seit 1999 UNESCO Welterbe, zeigt bedeutende Werke von Vater und Sohn Cranach. Ihr Nachfahre, Hans Lucas von Cranach, war seit 1895 Schlosshauptmann der Wartburg. Zu den Meisterwerken der Sammlung gehören zweifellos die Bildnisse der Eltern Martin Luthers.

Mehr zu Eisenach ...

Weimar

In Weimar arbeitete Lucas Cranach d. Ä. für Johann Friedrich II. Der Maler ist auf dem Jakobsfriedhof begraben. Für die Stadtkirche Peter und Paul schuf sein Sohn einen seiner wichtigsten Altäre. Im Schlossmuseum sind mehr als 20 Cranach-Werke zu sehen.

Mehr zu Weimar ...